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Drei Technologien im Überblick

Optical Bonding

Optical bonding Spezialist | MICHEL ITC
Für jede Anwendung die passende Bonding-Lösung: Ob brillante Outdoor-Displays, kostensensitive Standardlösungen oder schnelle Montage – die Wahl der Bonding-Technologie hat grossen Einfluss auf Qualität, Stabilität und Kosten. Wir zeigen Ihnen die drei gängigen Verfahren mit ihren Vorteilen und Grenzen.

Was ist Optical Bonding?

Beim Optical Bonding – auch optisches Bonding oder Display Bonding genannt – wird der Zwischenraum zwischen Display und Deckglas mit einem transparenten Kleber ausgefüllt. Das Ergebnis: weniger Reflexion, höhere Stabilität und ein brillanteres Bild. Je nach Anwendung nutzen wir LOCA-, OCA- oder Tape-Bonding-Verfahren, um die beste optische und mechanische Performance zu erzielen.

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Optical Bonding verbessert die Performance von Displays also deutlich: Reflexionen werden reduziert, Kontrast und Ablesbarkeit steigen, das Display wird robuster gegen Staub, Feuchtigkeit und mechanische Belastung. Gleichzeitig bringt das Verfahren höheren Fertigungsaufwand mit sich, weshalb die richtige Wahl der Bonding-Technologie entscheidend ist.


1. Flüssigkleber (LOCA, OCR, Gel)

Bei Flüssigkleber-Verfahren wird der Spalt zwischen Display und Abdeckglas vollständig mit einem klaren Klebstoff gefüllt.

  • LOCA (Liquid Optically Clear Adhesive) / OCR (Optically Clear Resin): Flüssige, UV-härtende Kleber, die Blasen vermeiden und Unebenheiten ausgleichen.

  • Gel-Bonding: Verwendung von silikon- oder acrylbasierten Gelen, die flexibel sind und mechanische Spannungen reduzieren.

Vorteile:

  • Hervorragende optische Qualität, weniger Reflexionen

  • Besserer Kontrast und Lesbarkeit auch bei Sonnenlicht

  • Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub

  • Hohe Stoss- und Vibrationsfestigkeit

Nachteile:

  • Höherer Prozessaufwand und Kosten

  • Rework bei Defekten aufwändig

👉 Ideal für High-End-Displays, Outdoor-Geräte und raue Einsatzumgebungen.

Optical bonding grafik loca bonding


2. Klebefilm (OCA)

Hierbei kommt ein transparenter Folienkleber (OCA = Optically Clear Adhesive) zum Einsatz, der gleichmässig laminiert wird.

Vorteile:

  • Sehr klare und dünne Verbindungsschicht

  • Saubere, schnelle Verarbeitung ohne Aushärtung

  • Gut für flache und rahmenlose Designs

Nachteile:

  • Weniger flexibel bei unebenen Oberflächen

  • Rework schwierig bis unmöglich

👉 Optimal für kosteneffiziente Serienproduktion und Geräte mit ebenen Displays.

Optical bonding grafik oca bonding


3. Luftspalt (Tape, Frame, Air Gap)

Bei Luftspalt-Lösungen wird das Abdeckglas nur am Rand fixiert – entweder durch Klebebänder, Kleberahmen oder punktuell. Zwischen Display und Glas bleibt Luft.

  • Tape Bonding: Fixierung mit doppelseitigen Spezialklebebändern

  • Frame Bonding: Verklebung nur entlang eines Rahmens

  • Air Gap Bonding: Glasauflage ohne flächige Verbindung, lediglich am Rand fixiert

Vorteile:

  • Sehr kostengünstig

  • Schnelle, einfache Verarbeitung

  • Kein aufwändiger Prozess notwendig

Nachteile:

  • Sichtbare Spiegelungen durch den Luftspalt

  • Geringerer Kontrast und schlechtere Ablesbarkeit

  • Eindringen von Staub und Feuchtigkeit möglich

👉 Geeignet für einfache Anwendungen, Indoor-Geräte und preissensitive Märkte.

optical bonding grafik air gap bonding


Anwendungen für Optical Bonding

Unsere Lösungen kommen überall dort zum Einsatz, wo Displays zuverlässig funktionieren müssen – auch unter extremen Bedingungen:


Fazit

Mit der richtigen Bonding-Technologie lassen sich Displays optimal an Einsatzumgebung und Budget anpassen:

  • Flüssigkleber für maximale Performance

  • Klebefilm für eine klare, effiziente Lösung

  • Luftspalt für kostengünstige Standardanwendungen

Wir beraten Sie gerne, welche Lösung für Ihr Projekt die richtige ist.


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Interessiert an Optical Bonding?
Wir unterstützen Sie bei der Auswahl.

  • 1. Warum Optical Bonding – und wann lohnt es sich?

    Es reduziert Reflexionen, verbessert den Kontrast und schützt das Display vor Feuchtigkeit, Staub und Kondensation. Ideal für Anwendungen mit wechselnden Licht- oder Umweltbedingungen – etwa Maschinen, Fahrzeuge oder Outdoor-Geräte.

  • 4. Was ist in rauer Umgebung wichtig?

    Ein komplett verklebter Verbund schützt vor Staub, Vibration und Kondensation. Für Industrieeinsätze sollten chemisch beständige Kleber gewählt werden, um Ölen und Reinigern standzuhalten.

  • 7. Wann reicht eine einfache Bonding-Lösung aus?

    Für reine Innenanwendungen ohne hohe Licht- oder Robustheitsanforderungen. Tape- oder Frame-Bondings sind kostengünstig, aber weniger widerstandsfähig gegen Reflexion, Feuchtigkeit und Belastung.

Border circle

Unsere Zusammenarbeit mit MICHEL ITC basiert seit vielen Jahren auf einer verlässlichen technischen Partnerschaft. Entscheidend für unseren gemeinsamen Erfolg sind der transparente Austausch, das gegenseitige Vertrauen sowie der gemeinsame Anspruch, innovative Lösungen für die Energieversorgung weiterzuentwickeln. Diese Kombination bildet für uns die Grundlage einer langfristigen und zukunftsorientierten Zusammenarbeit.

Matthias Wegmüller
NSE AG | Leitung Marketing & Produkt Management

Matthias Wegmüller

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MICHEL ITC hat unsere Bedürfnisse von Anfang an verstanden – von der Idee bis zum fertigen Produkt. Engagiert, lösungsorientiert und auf Augenhöhe, mit einem hohen Qualitätsanspruch, der perfekt zu unserer Unternehmenskultur passt.

Thomas Meyer
CEO und Inhaber / ERME AG Swiss Vacuum Solutions

Thomas Meyer

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Standardlösungen genügten uns nicht. Mit MICHEL ITC konnten wir eine innovative, massgeschneiderte Lösung umsetzen – schnell, wirtschaftlich und in bester Qualität. Die Kombination aus regionaler Nähe und Fertigungskapazitäten in Fernost macht MICHEL ITC zum idealen Partner für uns.

Markus Kramis
EVTEC | Geschäftsführer

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MICHEL ITC hat uns von der ersten Idee bis zum fertigen Eingabesystem begleitet – immer engagiert, lösungsorientiert und mit offenem Ohr für unsere Wünsche. Ohne diesen starken Partner an unserer Seite hätten wir unser komplexes Projekt nicht so erfolgreich umsetzen können.

Marc Lais
Aquasant | Technischer EK/AVOR/Hardwareentwicklung

Marc Lais

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MICHEL ITC war für uns mehr als ein Dienstleister – ein echter Projektpartner. Dank des strukturierten Projektmanagements und dem Verständnis für unsere Anforderungen konnten wir gemeinsam eine intuitive Lösung für die Profiküche realisieren.

Kay Stenzel
Convotherm | Leiter Entwicklungsabteilung

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